Die 2d vom Typ WT4 (White Medallion, Texture Band, 4 Figures) gibt es auf zwei unterschiedliche Wasserzeichen (C3Q = Crown with three Tops over Q und RCA = Round Crown over A). Da es für das Wasserzeichen RCA im April eine neue Platte erstellt wurde (redrawn) gibt es drei Designs:

QLD WT4 2d Varianten

Links ist auf dem Wasserzeichen C3Q und die Marken in der Mitte und Rechts sind auf dem Wasserzeichen RCA. Die Unterscheidung ist auch ohne Wasserzeichen sehr gut möglich.

Links ist die Stirn klar und ohne Schatten-Linien, der Nasenrücken ist aber dunkel. In der Mitte sind Stirn und Nase dunkel und ganz rechts sind Stirn und Nasenrücken klar.

QLDWT4 2d (Die 1, Types 2/1 // 4/3)

 

Die frühe Variante (Michel 96) mit dem Wasserzeichen “Krone über Q” steht mit 30 Cent für eine gebrauchte Marke im Katalog. Mit Michel 113 und somit der neuen Platte kostet diese Marke immerhin schon 5€

Ab 1907 gab es dann die Varianten mit dem Wasserzeichen “runde Krone über A”. Die Variante Mi 116 C II, d.h. mit der hellen Stirn und der besonderen Zähnung 13:11 – 12 ½ kommt gebraucht auf 6€, die anderen auf 50 Cent bzw. 1€.

Im Michel Katalog von 1997 wurde bereits darauf hingewiesen, dass zusätzlich mit einer neuangefertigten Platte gedruckt wurde. In dieser Version berühren weder Krone noch Haarknoten das innere Oval. Unterschiedliche Bewertungen erfolgten aber erst später.

 

Ermittlung der möglichen Besonderheiten laut Katalog

  • Michel listet dieses Design unter:
    • WZ 6 (Krone über Q)
      • P 12-13
        • Nr. 96: blau
      • P 12 ½ – 13
        • Nr. 113: blau
    • WZ 10 (Krone über A)
      • blau
        • P 12 ½ – 13
          • Nr. 116 A I (Type II)
          • Nr. 116 A II (Type III)
        • P 13:11 – 12 1/2
          • Nr. 116 C II

Bei Stanley Gibbons gibt es 12 Varianten. Es werden zusätzlich unterschiedliche Farbabstufungen (hell-blau bis dunkel-blau) unterschieden. Als Zähnung gibt es noch zusätzlich P 12 und die Druck-Auffälligkeite “Cracked” erhält eigene Nummern.

 

Typen nach “Queensland Postage Stamps 1879 to 1912” von Kenneth F. Scudder (2016):

Dieser wunderschöne Wälzer, der erst kürzlich erschienen ist, zeigt allerdings eine große Vielzahl von Variationen. Auch wenn dies ggf. nicht preisbestimmend, ist es Wert, die Marken einzeln zu prüfen und zuzuordnen.

Die Marken von 1897 mit 4 Ziffern basieren auf der Druckvorlage für die Marken von 1896 mit nur zwei Ziffern unten. Die vier Ziffern an Stelle von zwei basieren auf einer postalischen Anordnung und dienten dem schnellere Erkennen der unterschiedlichen Wertstufen bei aufgeklebten Marken, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, da dort die Farbe als Unterscheidungsmerkmal nicht zur Geltung kommt.

Diese 2d Marken waren die ersten, die in diesem Design mit den 4 Ziffern gedruckt wurden.

Die Druck-Basis wurde immer für eine Einheit von 4 Marken erstellt und nennt sich “Die”. Ein “Die” kann somit aus bis zu vier unterschiedlichen Typen bestehen.

Erwartungsgemäß findet man auch bei über 800 Marken nicht alle Varianten; aber was dabei war, möchte ich hier zeigen.

Die I:

QLDWT4 2d Die 1 4 Types (2/1 // 4/3)

 

Ein Glücksfall zur Beschaffung von eindeutigem Referenz-Material ist es natürlich, wenn man eine solche Einheit findet, auf der alle 4 Typen ersichtlich sind.

Es gibt häufig mehrere Unterscheidungsmerkmale, die aber nicht immer alle je Marke sichtlich sind. Es wurde hier jeweils nur das prägnanteste genannt und gezeigt.

Auf Grund eines Kennzeichens, welches ich erst sehr viel später erkannt habe (s.u.), handelt sich hierbei eindeutig um die Plate 2. Beim Typ 2, d.h. oben links, sieht man, dass das innere Oval oberhalb des zweiten   “E” von “PENCE” für einen kleinen Bereich doppelt ist.

Typ 1 (oben rechts):

Dieser Typ ist am einfachsten zu erkennen, da es zwei recht eindeutige Kennzeichen gibt.

QLDWT4 2d Die 1 Type (broken line)

 

Zum einen ist die 7. Schattierung-Linie der Hals-Brust-Partie unterbrochen, d.h. man sieht in der Mitte des Halses einen weißen Punkt.

Beim Zählen beginnt man erst mit der ersten vollständigen Linie, von unten nach oben. Die erste untere Linie ist nur ein Fragment und zählt daher nicht.

QLDWT4 2d Die 1 Type 1 (2 touches bottom line)

 

Oft ist dieses Kriterium offensichtlicher und der Punkt kann dann noch zur Absicherung gesucht werden.

Die “2” unten links weist diverse Formen und Verbindungen auf. Wichtig ist, dass die Spitze der “2” mit der vollständigen Ecke verbunden ist, d.h. sowohl den linken als auch den unteren Rahmen berührt.

Als Sonderform gibt es ist die “Cracker”-Variante, die weiter unten als Besonderheit beschrieben wird. Da der “Bruch = Cracker” über den Hals- und Brustbereich geht, ist der Punkt nicht mehr sichtbar, da Verbindung der “2” jedoch schon.

Es wurden 123 Marken diesen Typs gefunden.

Da ich auch Marken mit einem weißen Punkt in der unteren linken Ecke gesehen habe, die der “2” das entsprechende Aussehen verleihen, sollte darauf geachtet werden, dass beide Kriterien erfüllt wurden.

No 1

QLDWT4 Plate 1 od. 2 No 1 od. 2 top

 

Die Beschreibung lautet “ein kleiner farbiger Punkt an der Verbindung zwischen dem Strich nach unten und dem Fuß”. Diese drei Marken habe ich gefunden mit tendenziell vergleichbarer Kennzeichnung (alle aus Type 1). Die beiden Marken links stimmen ziemlich gut überein, da dort die “2” auch vergleichbar verwaschen ist.

Bis hier ist die Beschreibung identisch mit Flaw No. 1 in Plate 2.

QLDWT4 Plate 1 od. 2 No 1 od. 2 Marke

 

Nur bei der Marke ganz rechts konnte ich aber auch das zweite Kennzeichen feststellen: Ein Bruch in der dünnen farbigen Linie unterhalb der “2” links unten.

In diesem Bruch solle es dann noch einen farbigen Punkt von 0,5 mm Durchmesser geben. Nach meiner Einschätzung ist dieser Bruch aber nicht groß genug. Erst mit dem Mikroskop kann man erkennen, dass es zwei Brüche sind, bzw. ein Bruch, der einen Fleck enthält.

Als drittes Kriterium wurde angefügt, dass der linke Rahmen keine farbige Außenseite enthält oder verengt ist. Beides konnte ich nicht feststellen.

 

 

Typ 2 (oben links):

Die “2” links berührt keine der beiden Rahmenlinien. Relevant ist hier eigentlich nur der linke senkrechte Rahmen. Da auch die anderen Typen diesen teilweise nur ganz leicht berühren, muss man unter der Lupe zwischen weißem Rahmen und weißer Zahl eine dunkle Fläche eindeutig erkennen können.

So klar und eindeutig, wie in diesem Beispiel unten, findet man es selten. (Und je Marken ich betrachte, um so unsicherer werde ich.)

QLDWT4 Die 1 Types 2 / 1

 

Das zweite Kriterium ist ebenfalls nur sehr schwer zu erkennen.

Das Dreieck links oben (wo die “2” enthalten ist) hat eine eigene weiße Rahmenlinie, wird aber auch noch durch eine weiße Linie des Außenrahmens umrahmt.

Die innere weiße Linie reicht nicht bis zur äußeren Ovallinie.

Dies ist ebenfalls bei Type 4 der Fall, nur dass dort die “2” mit der Spitze den linken Rand berührt.

 

Es wurden 130 Marken diesen Typs gefunden (wobei ich eine erhebliche Fehlerrate vermute.).

No 1

QLDWT4 Plate 1 od. 2 No 1 od. 2 top

 

Die Beschreibung lautet “ein kleiner farbiger Punkt an der Verbindung zwischen dem Strich nach unten und dem Fuß”. Diese drei Marken habe ich gefunden mit tendenziell vergleichbarer Kennzeichnung (alle aus Type 1). Die beiden Marken links stimmen ziemlich gut überein, da dort die “2” auch vergleichbar verwaschen ist.

Bis hier ist die Beschreibung identisch mit Flaw No. 1 in Plate 1.

 

 

Typ 3 (unten rechts):

QLDWT4 Die 1a Type 3

 

Auch hier gilt als Kennzeichen die Linie im oberen linken Dreieck, die das Oval berührt, d.h. identisch mit Type 3. Weder dort noch hier kann ich es richtig nachvollziehen.

Das zweite Kriterium ist die unterbrochene farbige Linie unterhalb des rechten Endes der “2” unten links. Bei diesen alten Marken sind solche Linien sehr häufig und vielfältiger Form durchbrochen.

Bei der Durchsicht ist mir aufgefallen, dass eine spezielle Form (Ort, Länge, Intensität) relativ häufig auftritt. Oben ist es relativ schlecht zu erkennen, daher hier ein weiterer Detail-Scan.

 

QLDWT4 Die 1a Type 3 Detail

 

Von der Druckvorlage dieser 4 Marken (quadruple die) gab es zwei Zustände. Dieser spezielle Durchbruch kommt nur im zweiten Zustand vor. Für die Platte 1 ist dies unbekannt; für Platte 2 und 3 jedoch schon.

Die 1 und Die 1a fanden sich durchaus gemischt auf einer Platte von 120 Marken wieder.

Es wurden  107 Marken diesen Typs gefunden.

Typ 4 (unten links):

QLDWT4 Die 1 Type 4

 

Auch hier kommt es wieder im Schwerpunkt auf die “2” unten links an. Sie ist vorne an der Spitze mit dem Rahmen verbunden, häufig durch einen klar sichtbaren Punkt. Der “Boden” der “2” ist bei diesem Typ erheblich gerader als bei den anderen Typen.

QLDWT4 Die 1 Type 4 Detail

 

Auch hier hilft am besten ein direkter Vergleich.

Zusätzlich ist – wie beim Typ 2 – beim Dreieck oben links die Linien der unteren Ecke mit dem Oval verbunden.

Beide Kriterien sind – für mich – häufig Auslegungssache. Ich wäre somit dankbar für weitere Hinweise oder Unterscheidungs-Kriterien.

Es wurden 120 Marken diesen Typs gefunden.

weitere Die´s

Im Gegensatz zur 1d-Marke mit den 4-Wertziffern, gab es bei dieser 2d-Variante nur das oben beschriebene Die 1a, bei dem nur der Type 3 einen signifikanten Unterschied aufwies.

Plates 1 – 6

Insgesamt gab es 6 unterschiedliche Platten, die zu unterschiedlichen Zeiträumen eingesetzt wurden.

  • Plate 1
    • Mitte 1897 – Mitte 1900
    • Wasserzeichen C3Q (Krone über Q)
  • Plate 2
    • Ende 1897 – Mitte 1906
    • Wasserzeichen C3Q (Krone über Q)
  • Plate 3
    • Ende 1900 – Mitte 1906
    • Die Variante mit “Cracked Head” erst ab Ende 1901
    • Plate 3a (repariert) nur Mitte 1906
    • Wasserzeichen C3Q (Krone über Q)
  • Plate 4
    • First Redrawn Head
    • Ende 1906 – Anfang 1908
    • Wasserzeichen C3Q (Krone über Q) bis Ende 1907, danach RCA (runde Krone über A)
  • Plate 5
    • Second Redrawn Head
    • Anfang 1908 – Ende 1912
    • Wasserzeichen RCA (runde Krone über A)
  • Plate 6
    • Second Redrawn Head
    • Anfang 1908 – Ende 1912
    • Wasserzeichen RCA (runde Krone über A)

 

Es ist faszinierend, dass man auch bei diesen “Billig-Marken” die Analyse auf Platten-Ebene betrieben kann, da entsprechende Hinweise dokumentiert wurden.

Bei Plate 3 sind z.B. über 50 Einzelpositionen der Marken auf dem Bogen von 120 Marken zuzuordnen.

Lassen wir uns überraschen, was alles zu Tage tritt.

Obwohl grundsätzlich nur die Farbe “Blau” angegeben wird, gibt es eine Vielzahl von Varianten, die sich teilweise im Monats-Rhythmus ändern. Ob eine Marke jetzt “Pale Greenish Blue”, “Pale Blue” oder”Blue” ist, kann die Ausgabe auf April, Mai oder Juli 1905 einordnen. Als Farbenblinder kann ich hierauf leider nicht näher eingehen.

Plate Flaws:

Plate 1:

(April 1897 – April 1900)

Zunächst war diese Platte alle im Gebrauch; ab Dezember 1897 aber parallel zur Plate 2.

Von Plate 1 ist eine Version des “Cracked Head” bekannt, wo der Riss sich auf den Hals begrenzt. In einer späteren Version (Plate 3, no. 45) ist dann auch das Gesicht betroffen.

<leider kein Abbild verfügbar>

Diese Besonderheit gibt es nur bei Type 2. Die Nummer ist unbekannt. Auf Grund der Farbe müsste es sich um eine spätere Ausgabe (April 1900) handeln.

No. 102

QLDWT4 Plate 1 No 102 ??

 

Auch hier bin ich mir ausgesprochen unsicher, da ich kein zweites Exemplar konnte.

Als Kennzeichen gelten “ein vages Gebiet von ca. 1.0 mm Durchmesser oberhalb des gespiegelten S im rechten Ornament.

Zusätzlich gibt es hier noch den “Anschein eines Bartes” an der Spitze des Kinns. Aber auch hier habe ich viele unterschiedliche Versionen gefunden in unterschiedlichsten Längen und Formen.

No. 113

Es gibt mehrere Flaws (113, 115), bei denen eine “dreieckige Erweiterung” an der unteren linken Ecke eine Rolle spielen. Entsprechend der Beschreibung habe ich solche Fälle auch nur bei Type III gefunden.

QLDWT4 Plate 1 Corner extension

 

Es gibt ganz kleine spitze Erweiterungen (rechts), solche, die eher einem Parallelogram ähneln (Mitte) und etwas, das aussieht, dass nicht der Rahmen erweitert wurde sondern hier ein Dreieck fehlt

Als zweites Kriterium wird hier nur angegeben: “eine feine Verengung unter dem unteren Rahmen”.

Leider konnte dies nicht festgestellt werden.

No 115

QLDWT4 Plate 1 Flaw 115

 

Auch hier liegt nur ein Exemplar vor, wodurch die Zuordnung unsicher wird.

Als Kriterien wurden gelistet: “ein kleiner vager Bereich auf dem unter Kringel des umgedrehten S im rechten Ornament”.

Zusätzlich ist hier erkennbar die geforderte dreieckige Verlängerung in der Ecke unten links.

Als drittes Kriterium gibt es eine Verengung unter der linken Hälfte der unteren Rahmen-Linie. Hier sehe ich eher eine doppelte Linie.

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Plate 2:

( Dezember 1897 – September 1906)

neben dem brauen Gummi (alle Types) fallen hier bei allen Marken des Type 2 kleine doppelte Linien innerhalb des Oval über dem 2. “E” von “PENCE” auf.

QLDWT4 Die 1 Plate 2 Type 2

 

Nachdem ich tatsächlich 45 Exemplare mit dieser zweiten Linie gefunden hatte (inclusive. ungestempelter Exemplare), bin ich mir ziemlich sicher, dass dies damit gemeint war.

Hierdurch konnte ich 15 Exemplare dem Type 2 zuordnen, bei denen ich vorher nicht sicher war.

QLDWT4 Die 1 Plate 2 Type 2 ???

 

Dann habe ich aber noch die beiden oben abgebildeten Marken gefunden. Beide weisen eindeutig die zweite Linie oberhalb des “E” auf.

Wenn ich aber die “2” unten links betrachte, sind beide eindeutig nicht Type 2, wo die “2” eben nicht den Rand berührt.

Für Erklärungen wäre ich hier sehr dankbar.

Flaws:

No. 2:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 2

 

Ich gehe davon aus, dass es sich beiden Abbildungen um denselben Flaw in unterschiedlichen Ausprägungen handelt.

Zum einen berührt die “2” in der unteren linken Ecke den weißen Rahmen und zum anderen ist die farbige Rahmenlinie in der Ecke durchbrochen.

No. 9:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 9

 

Über der Mitte des oberen Rahmens gibt es eine zusätzliche 4mm lange Linie, die den Rahmen berührt.

Zusätzlich muss es noch einen farbigen Punkt direkt über dem Brustansatz, d.h. beim Oval geben. Dieser Bereich war hier überstempelt und konnte daher nicht geprüft werden.

No. 10:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 10

 

Links oben ist der obere Rahmen großflächig auf einer Breite von 5 Punkten gebrochen.

No. 14:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 14

 

Dies ist wieder ein unsicherer Kandidat, da ich nur eine Marke gefunden hatte auf die die Beschreibung “eine kleine weiße Anhaftung rechts am D” passt.

No. 19:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 19

 

Über dem ersten “N” von Queensland sind vier Punkt miteinander verbunden. Bei allen drei Exemplaren, die mir vorliegen fiel zusätzlich auf, dass der Punkt links davon nach oben ausbricht.

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 22

 

Der obere Balken des zweiten “E” von “QUEENSLAND” ist dicker und hat nach oben eine runde Wölbung.

Im Ornament links oben hat das obere Element eine Verbindung zum Rahmen des Dreiecks und dieser wiederum hat eine Verbindung zum äußeren weißen Rahmen.

No. 34:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 34

 

Durch einen weißen Flaw ist die Spitze der “2” oben links mit dem linken Rahmen des Dreiecks verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 3 No. 94 und Plate 3a No. 34.

No. 82:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 82

 

Oben rechts ist die “2” durch einen kleinen weißen Punkt mit dem weißen Rahmen darüber verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 3 No. 82 und Plate 3a No. 22.

 

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Plate 3:

(September 1900 – September 1906)

Die Doppelungen von Platte 2 wurden weitestgehend beseitigt, allerdings noch nicht überall. Da diese Platte parallel zur Platte 2 im Einsatz war, kann man leider auch nicht über die Farbe unterscheiden.

QLDWT4 Die 1 Plate 3 cracked

 

Diese zweite Variante mit dem Riss, zeigt diesen nicht nur am Hals sondern auch im Gesicht. Bei Michel wird dies nicht gelistet, bei Stanley Gibbons gibt es sogar 3 Nummern (je nach Zähnung und Farbe). Dies dürfte mit P 12 ½, 13 und Farbe Blau die teurere Variante SG 234a sein. Diese steht immerhin mit 35 BPF im Katalog.

Die erste erkennte Verwendung war am 15. November 1901 und blieb bis Mai 1906.

Flaws:

 

No. 66:

QLD WT4 2d Plate 3 Flaw 66

Hier bin ich mir sehr unsicher. Die Beschreibung ist eigentlich klar “ein Farbpunkt direkt unterhalb des Ohres”, trotzdem habe ich nur dieses eine Exemplar gefunden, wo die Beschreibung passen könnte.

 

 

No. 82:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 82

 

Oben rechts ist die “2” durch einen kleinen weißen Punkt mit dem weißen Rahmen darüber verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 2 No. 82 und Plate 3a No. 22.

 

 

 

 

No. 94:

QLD WT4 2d Plate 3 Flaw 94

 

Durch einen weißen Flaw ist die Spitze der “2” oben links mit dem linken Rahmen des Dreiecks verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 2 No. 34 und Plate 3a No. 34.

Plate 3a:

(Juni 1906 – September 1906)

Die Marke mit dem Riss wurde repariert und die Platte neu arrangiert. Die Marke mit dem Riss war Type 1 und wurde ersetzt durch Type 3 (allerdings ohne den Bruch im Rahmen unterhalb der “2”, s.o.).

Die ersten Marken dieser neuen Platte waren von schlechter Qualität. Das mittlere Drittel von Hals und Gesicht, d.h. ungefähr, da wo vorher der Crack war, ist viel dunkler aufgrund vieler farbiger Flecken. Als Begründung hierfür wird ein schlampiges Mischen der Farbe angeführt.

Flaws:

No. 22:

QLD WT4 2d Plate 2 Flaw 82

 

Oben rechts ist die “2” durch einen kleinen weißen Punkt mit dem weißen Rahmen darüber verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 2 No. 82 und Plate 3 No. 82.

 

 

 

 

 

No. 34:

QLD WT4 2d Plate 3a Flaw 34

 

Durch einen weißen Flaw ist die Spitze der “2” oben links mit dem linken Rahmen des Dreiecks verbunden.

Dies ist identisch mit Plate 2 No. 34 und Plate 3 No. 94.