Western Australia, Schwan im Rechteck, 4 Text-Panels

Es handelt sich hierbei um die ersten Ausgaben mit dem SG Typ 1.

Die ersten sind geschnitten oder sehr grob perforiert. Hier sind die Katalog-Bewertungen in BPF i.d.R. 3-stellig.

Ab 1863 gibt es dann die üblichen Perforationen P12,5; P13 oder P14. Hier handelt es sich fast schon um Massenware.

Es ist daher Vorsicht walten zu lassen und zu prüfen, ob der “hohe Wert” nicht durch Abschneiden der Perforation   simuliert worden ist.

Bis 1876 gibt es mit dem Schwan nur ein Wasserzeichen, so dass dieses nicht zur Unterscheidung herangezogen werden kann.

Die Marke links ist so eng beschnitten, dass man an keiner Stelle den vollständigen Rand sieht. Bei der rechten Marke sieht man unten, wie breit der Rand sein kann.

Dier linke Marke kann man vollständig und deckungsgleich auf dier rechte Marke legen, so dass von einer “Imp”-Fälschung auszugehen ist.

Die geschnittene Marke gibt es nur in black. Dies gilt keine andere Variante und könnte daher zur Identifikation herangezogen werden.

Die rechte Marke mit P12,5 hat die Farbe bistre (chemisch braun) und ist somit SG 52

Die Marke links dürfte vom Typ 2 sein und abgeschrägte Ecken haben. Diese Marke ist auf eine Folie aufgeklebt, da sie ansonsten auseinander fällt. Alleine aus diesem Grund erachte ich sie als echt. Je nach Farbe handelt es sich um SG 17-19 mit einem Katalogpreis von 550-1600 BPF.

Die rechte Marke ist ggf. eine Komplettfälschung. Extrem dünnes Papier und kein Wasserzeichen sichtbar.

Der Rand ist viel zu breit und die Buchstaben weichen ab. Besonders sieht man dies beim “R” und beim “U”.

Wäre sie echt, wäre es SG 28 oder 28a zum Katalogwert von 400-550 BPF.

 

SG 76

SG 71

SG 74

SG 60

SG 61

SG 90

SG 67

Es gibt diese 5 Wertstufen (+ Überdrucke 0,5 on 1d  und 1d on 2d) mit ca. 70 Preisnotierungen im Stanley Gibbons Katalog.

Teuer sind vor allem die ungezähmten Ausgaben sowie die mit dem Schwan als Wasserzeichen. Die späteren mit Crown CA oder CC erzielen höhere Preise bei sidewise Wmk oder Spezialsituationen, wie Doppeldruck.

Zur Identifikation sollte zunächst die Perforation und danach das Wasserzeichen geprüft werden.